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Bürgerbeteiligungsprozess

Bürgerbeteiligungsprozess in Hochdorf - Ihr Blick auf Hochdorf ist gefragt

Gemeinsam mit dem Büro finep aus Esslingen hat sich die Gemeinde im Frühjahr 2010 auf den Weg gemacht, einen Bürgerbeteiligungsprozess für Hochdorf auch für die Zukunft zu etablieren.

Am 24. September 2010 startete mit Hochdorf ³ die erste große Bürgerbeteiligungsveranstaltung für alle Hochdorfer. Hier ging es darum, die Sicht als Bürgerin und Bürger zur weiteren Entwicklung Hochdorfs einzubringen: Was ist gut und soll bewahrt werden? Was sind für Sie wichtige Themen? Wo drückt der Schuh? Welche Ideen haben Sie für die Zukunft? Was soll sich ändern?

Mit den zusammengefassten Ergebnissen wurde in vertiefenden Arbeitskreisen zu den Themen „Älter werden in Hochdorf“ und „Lebendiges Dorfzentrum“ mit Interessierten weitergearbeitet.

Womit Sie rechnen können: nach Abschluss der ersten Bürgerbeteiligungsrunde werden die Ergebnisse im Gemeinderat beraten.


Protokoll 1. Treffen AK „Börse für Bürgerengagement" am 17.05.2011

1. Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Kuttler (anwesend 9 Bürger + Frau Schmettow, Herr Kuttler und Frau Eisenhardt, Presse)
2. Anlass und Rahmen
Ergebnisse aus den Thementische der Auftaktveranstaltung der Bürgerbeteiligung im September 2010
Welche Bedürfnisse bestehen?
Punkte aus den Thementischen: "Putzete", Schilder putzen, Blumenkasten aufhängen, Nachbarschaftshilfe, Mitfahrgelegenheiten, Besuche, Bürgerbus, Babysitter, was tun, wenn Eltern krank sind, Anlaufstelle mittags für Kinder, Meldedienst für Schäden, Kleinreparaturen, Aussegnungshalle
Was können wir selbst?
kleinere Tätigkeiten kostenlos übernehmen, wachsam sein, schneller, direkter kommunizieren + punktuelle Aktivitäten
3. Vorstellungsrunde und Kennenlernen der Teilnehmer
4. Einstieg ins Konzept
Frau Schmettow verteilt ein grobes Gerüst als ein Arbeitspapier, welche Fragen für ein Konzept im Laufe der Zeit geklärt werden sollten.
Was soll mit der Börse für Hochdorf erreicht werden?
Wo drückt der Schuh?
Gemeinsamkeiten neu entdecken
Engagement als Weg, Kontakte zu knüpfen
Potenzial für Engagement ist da
Ältere nennen konkreten Bedarf
5. Gliederungsentwurf
a) Offene Fragen, die zu klären sind:
Besteht Versicherung für Ehrenamt?
Sind alle "Hilfen" kostenlos" Wo sind die Grenzen? Missbrauch?
Schnittstelle zum Bürgerbüro?
Austausch von Hilfen + Engagement? (Punktesystem, Tauschring)
b) Das Bild einer Börse für Bürgerengagement
Ehrenamt / bezahlte Arbeit
kleiner Obolus für bezahlte Arbeit
3-5 Aktive, 1 Ansprechperson
koordinieren, sammeln der Aufgaben/Anbieter
aktive Partnersuche
motivieren zum Ehrenamt
entwickelt sich / nicht statisch
offen Liste / Datenbank oder zentrale Kontaktperson
Transparenz über Angebot und Nachfrage (Vor- und Nachteile abwägen)
persönlicher Kontakt ist wichtig
Missbrauch ausschließen, Sorgfalt
Mittlerfunktion
Bürgerengagement ist kein "billiger Ersatz"
Bürgerengagement soll Spaß machen und man soll was davon haben
Sammlung von Know-how
Ehrenamtlichen sollen keine Kosten entstehen

Wie fängt man an? Wie geht es weiter?
c) Was tut die Gruppe?
Engagierte suchen: Werbung machen.
Bei Konflikten helfen
Das Konzept weiterentwickeln
Gute/passende Gratifikation definieren.
Die Gruppe braucht noch mehr Mitstreiter
Flugblätter verteilen und Auslegen (Gutmann, Weichert, Messerle), Aushang schwarze Bretter (Haller), Mund zu Mund Propaganda (alle)
Wo stehen wir nach diesem Abend? Auf einer Skala von 0-10 = Æ 3,5

Nächster Termin: Donnerstag, den 30. Juni 2011, Raum in der Seniorenwohnanlage, Zeit: von 19:30 - 21:30 Uhr

05.06.2011/Messerle





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